„Nein-sagen“ kann man lernen – Ein kleiner Denkanstoß

Ein deutliches „Nein“. Wie oft nutzen wir das? Wo sind die ganzen „Nein-Sager“ und wo die „Ja-Sager“ ? Ohne jetzt eine große Umfrage starten zu wollen, vermute ich wird sind wahrscheinlich alle eher so Team Ja-Sager, oder?
Eine Idee für 2018 für mich selbst war, mich endlich mal mehr um MICH zu kümmern und nicht immer um andere. Das Jahr ist jetzt etwas mehr als 2 Wochen alt. Und hat das gut funktioniert? Was meint ihr? Nein. Ein ehrliches, deutliches „Nein“.
Schon einige Situationen innerhalb von nur 14 Tagen haben mich erinnert, ich sage zu oft „Ja“. Ob es Aufgaben sind, die auch andere machen könnten, bestimmte Termine, die jetzt nicht sein müssen oder private „Verpflichtungen“ die eigentlich keine sind. Mein persönliches Problem, ich fühle mich immer sehr gegenüber anderen Leuten verpflichtet. Und nicht nur Familie, Freunden sondern auch Fremden oder Bekannten. So dass, ich soweit gehe, ich mich rechtfertige, wenn ich mal nicht rechtzeitig zurückgerufen, zurückgemailt oder zurückgewhatsappt habe. Das ist bescheuert! Ich will eben nicht, dass jemand über mich schlecht denkt. So komme ich jedenfalls nicht ans Ziel.
Ich möchte in Zukunft daran arbeiten, öfter das schöne Wort mit den vier Buchstaben zu verwenden.
Ich muss auch selbst an zwei Freundinnen denken, die sich immer viel zu viel von anderen Leuten aufladen. Ob es nur das chronische Helfer-Syndrom ist, was manche Personen auch gnadenlos ausnutzen und sich dann über Gott und die Welt bei diesen Leuten auskotzen oder die bettelnden „Bitte mach das jetzt auch noch heute für mich“- Menschen sind. Wenn wir ehrlich sind, sind wir doch alle ein bisschen von allem, in unterschiedlichen Situationen.
Man kann nicht immer Nein sagen, aber man sollte auch nicht immer nur Ja sagen.
Was ich euch sagen möchte ist, wenn ihr seht, dass Leute „überladen“ sind, behaltet eure „Ladung“ oder gebt sie jemand anderen. Und wenn ihr selbst diese Person seid, die „überladen“ ist, dann traut euch auch mal ganz eindeutig „NEIN“ zu sagen. Deswegen wird man noch lange nicht gefressen und es ist auch keine Schwäche. Es ist nur eine Schwäche, wenn man es nie tut.

 

Seid ihr eher so Team-Nein oder Team-Ja ? Lasst mir gerne Feedback zum Austausch da.

Denkanstöße oder Motivation-Kicks gesucht? Hier geht´s lang.

Eure Anna

Autor: smiletime.bloggerin

Hallo, schön, dass Du auf meinem Blog vorbei schaust! Ich bin Anna, 21 Jahre und Studentin. Meine Heimat und mein Zuhause ist Münster (NRW, Deutschland). Aktuell studiere ich in Wilhelshaven (Niedersachsen, Deutschland). Ich pendel also häufig zwischen diesen beiden Städten. Euch erwartet auf meinem Blog abwechslungsreicher Content zu Selbstbewusstsein/Selbstwert, Motivation, Travel, Rezensionen und die ein oder andere Kleinigkeit zu kreativen Themen. Im Fokus stehen die Motivation und das Selbstbewusstsein! Ich möchte dich inspirieren und zum Lächeln bringen.

Ein Gedanke zu „„Nein-sagen“ kann man lernen – Ein kleiner Denkanstoß“

  1. Grundsätzlich bin ich eher „Team-Ja“. Lange Zeit war ich es ausschließlich.

    Dann bin ich vor ein paar Jahren sehr krank geworden. Und MUSSTE in der Folge manches Mal „Nein“ sagen. Habe es dennoch nicht immer getan. Mal, weil ich Dinge im Vorhinein falsch eigeschätzt habe, mal auch, weil mir tatsächlich keine Alternative blieb und es im Falle eines „Nein“ wirklich ans Existenzielle für mich und meine Familie gegangen wäre.

    Ende vorigen Jahres habe ich erstmalig eine „Nein“-Entscheidung getroffen, die sehr erheblich ist. Für mich, meine Gesundheit war sie wohl wichtig und richtig, wie sie sich für meine Familie auswirkt, das macht mir innerlich nach wie vor große Sorgen, die mutmaßlich auch nicht unbegündet sind.

    Es ist also oft tatsächlich gar nicht einfach „Nein“ zu sagen. Bei „Kleinigkeiten“ sollte man es sicher öfter tun, was mir anch wie vor auch nicht besonders gut gelingt. Ein bisschen sensibler bin ich wenigstens dafür schon geworden.

    Aber da ist doch immer noch sehr oft mein Gewissen, dem unsere Welt, die nach meiner Wahrnehmung inzwischen sehr stark eine Welt der Egosimen geworden ist, nicht egal ist und vor allem jene menschen nicht, die aufrichtig und zugleich verletzlich sind, denen der allzuoft so sehr raue Wind zu schaffen macht und ihnen noch weniger Lebensqualität ermöglich als sie in ihrer Bescheidenheit völllig gerechtfertigt anstreben.

    Dieses Gewissen lässt mich sehr schwer „Nein“ sagen …

    Liebe Grüße an Dich, Anna!

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