Meine erste eigene Wohnung – Erfahrungen und Tipps

Tschüss Hotel Mama und Hallo Unabhängigkeit hat mehr als nur zwei Seiten, das muss man immer bedenken.

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich meine erste eigene Wohnung gezogen. Auch wenn es im Endeffekt nur für ein Jahr sein sollte kommen hier jetzt meine Tipps und Erfahrungen für euch.

Ich sah in dem Studienbeginn vor zwei Jahren nach und nach die Notwendigkeit aus meinem Elternhaus auszuziehen. Ich wollte mein Leben endlich selbst in die Hand nehmen und Abstand. So bin ich dann monatelang in meiner liebsten Heimatstadt auf die Suche nach einer Wohnung gegangen. Monatelang muss man in diesem Zusammenhang auch sehr betonen, es dauert nämlich in beliebten Städten wirklich lange. Ich hatte aber das „Glück“ nach einigen Monaten endlich etwas gefunden zu haben. Also als Tipp: FRÜH anfangen zu suchen! Vor allem in begehrten Städten und alle Möglichkeiten nutzen!

Meine erste eigene Wohnung war knappe 23qm groß – ähm eher klein. Ein Ein-Zimmer-Appartement mit Terrasse alias Betonplatten in einem Studentenwohnheim. Mit Single-Küche und eigenem kleinen Bad. Der Wohnraum hatte circa 18qm und wollte schnellstmöglich von mir eingerichtet werden.

Aufgrund der hohen Fluktuationsrate – das ist in Wohnheimen üblich – und den vielen Wochenendheimfahrern konnte ich meine Nachbarn kaum kennenlernen. Anders als in einer WG ist man somit die meiste Zeit allein. Obwohl man die Nachbarn nicht sieht, hat man sie oft gehört, das hat mich beim Lernen in der Klausurphase am meisten wahnsinnig gemacht. Aber ich konnte damit leben. Hauptsache ich lebe in meinem Münster und das relativ zentral.  

Der Umzug ging relativ reibungslos und mit meiner Einrichtung war ich grundsätzlich zufrieden. Ich teilte mir den Wohnraum durch ein Regal in Schlaf- und Arbeitsbereich ab. Ich hatte ausschließlich weiße Möbel und über meinem Bett eine große Fotowand. Aufgrund der Zimmergröße war ich bedacht, das Zimmer hell zu halten, damit es nicht noch kleiner wirkt. Die Decken waren zum Glück relativ hoch und das Fenster groß. Eine Lichterkette und grundsätzlich viele Lichtquellen haben für mehr Gemütlichkeit gesorgt.

Wenn ich in den Ferien mal nicht heim gefahren bin oder meine Freunde nicht erreichbar waren, habe ich mich allerdings oft sehr verloren und einsam gefühlt. Und irgendwie „eingeengt“, da ich nur ins Bad als anderen Raum gehen konnte.  Abends hat mich der Essensgeruch gestört, da sich die Küche fast neben meinem Bett befand. Für „faule Menschen“ ist es aber auch von Vorteil, wenn man nur zwei Meter bis zum Kühlschrank gehen muss.

Aber nicht nur die räumliche Veränderung war gut für mich, sondern auch die Verantwortung im Umgang mit Finanzen. Ein Haushaltsbuch zu führen hat mir da sehr geholfen! Außerdem das Einkaufen, endlich nur noch das zu kaufen, was man selbst essen will, einen eigenen Essensplan schaffen. Am Anfang bin ich ohne Mikrowelle regelrecht verhungert. Ich konnte vor meinem Auszug nicht mal Spaghetti Bolognese kochen. Wenn man alleine lebt, lernt man erstaunlich viele Dinge von selbst. Ich bin immer noch keine Meisterköchin, aber es wird besser.

Keine Spülmaschine zu haben ,hat mich dann doch mehr aufgeregt. Tschüss Hotel Mama und Hallo Unabhängigkeit hat mehr als nur zwei Seiten, das muss man immer bedenken. 

Trotzdem bereue ich nichts. Ich bin froh, dass ich den Schritt gegangen bin und mir selbst zu mehr Eigenständigkeit verholfen habe.

Verglichen mit meiner jetzigen Wohnsituation bin ich froh, dass ich ausgezogen bin. Über meine Erfahrungen in einer WG zu leben kommt demnächst auch noch ein Artikel online.

Auf der Suche nach Tipps für Studenten? Vielleicht interessiert Dich das hier.

Bist Du schon ausgezogen? Hast Du Tipps? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar oder eine Nachricht 🙂

Anna

Autor: smiletime.bloggerin

Hallo, schön, dass Du auf meinem Blog vorbei schaust! Ich bin Anna, 21 Jahre und Studentin. Meine Heimat und mein Zuhause ist Münster (NRW, Deutschland). Aktuell studiere ich in Wilhelshaven (Niedersachsen, Deutschland). Ich pendel also häufig zwischen diesen beiden Städten. Euch erwartet auf meinem Blog abwechslungsreicher Content zu Selbstbewusstsein/Selbstwert, Motivation, Travel, Rezensionen und die ein oder andere Kleinigkeit zu kreativen Themen. Im Fokus stehen die Motivation und das Selbstbewusstsein! Ich möchte dich inspirieren und zum Lächeln bringen.

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